Wie eine Reise nach Las Vegas FedEx gerettet hat

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Eine Firma zu führen, kann hin und wieder schwer sein. FedEx ist mittlerweile ein internationales multimilliardenschweres Versandunternehmen, das Pakete in alle Welt liefert – aber das war früher anders. Fred Smith hat die Firma im Jahr 1974 gerettet, indem er nach Las Vegas reiste und so zu einem Vorbild für viele andere Entrepreneure wurde. Auch wenn Lucky Nugget die Meisterleistung schon in anderen Artikeln erwähnt hat, stellen wir die gesamte Geschichte hier im Detail vor.

Risikoreiche Geschäfte

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FedEx wurde gegründet, weil Yale-Student Smith im Rahmen seines Wirtschaftsabschlusses 1962 eine geniale Idee gekommen war. Er fand, dass Pakete in Flugzeugen zu versenden, effizienter sein könnte als auf dem Schiffsweg oder in Lastfahrzeugen. (Gerüchten zufolge bekam er für seine Arbeit nur eine 3 – auch wenn sich Smith selbst nicht mehr erinnert, ob das stimmt oder nicht.) Er beschloss später, seine Idee in die Tat umzusetzen und investierte 1971 4 Millionen Dollar Eigenkapital und 80 Millionen Dollar an Kreditgeldern, um Federal Express zu gründen.

Obwohl das Unternehmen zunächst sehr erfolgreich war, führten die steigenden Benzinpreise zu Problemen. Bald verlor FedEx pro Monat 1 Million Dollar, und Investoren verweigerten Smith weitere Zuschüsse. Die Firma konnte es sich nicht mehr leisten, Flugzeuge durch die Welt zu schicken – und Smith hatte nur noch 5.000 Dollar übrig.

Zu diesem Zeitpunkt schmiedete er einen äußerst unorthodoxen Plan, um seine Firma zu retten.

Plan B

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Smith tat, was jeder mutige Entrepreneur tun würde, wenn er vor dem finanziellen Ruin steht: Er fuhr mit dem restlichen Geld des Unternehmens nach Las Vegas.

Innerhalb eines Wochenendes gewann er mit den ursprünglichen 5.000 Dollar 27.000 Dollar. Am Montag kehrte er zur Arbeit zurück und gab bekannt, dass nun 32.000 Dollar auf dem Firmenkonto vorhanden seien. Smith hatte einen Profit von 540% gemacht und hatte 6,4 mal mehr gewonnen als seine Ausgangssumme wert war.

Als Spiel hatte er Blackjack gewählt, das jedoch nur eine 3:2-Auszahlung bietet, wenn man gewinnt. Um so viel Profit zu machen, muss Smith – immer wieder – gewonnen haben und so seinen Gewinn schrittweise erhöht haben. Wenn man annimmt, dass er bei jeder Runde 1000 Dollar eingesetzt hat, muss er bei seinem ersten Spiel 1.500 Dollar gewonnen haben, 3.000 nach dem zweiten Spiel und so weiter – doch jeder mögliche Verlust hätte die Existenz seiner Firma aufs Spiel gesetzt.

Ein Durchschnittsspieler kann mühelos sein gesamtes Geld beim Blackjack durch pures Pech oder eine schlechte Strategie verlieren. Es deutet nichts darauf hin, dass Smith ein erfahrener Spieler war oder jemals zuvor große Summen beim Blackjack gewonnen hatte. Er hatte wahrscheinlich ein Wochenende lang einfach großes Glück.

Als man ihn damals dazu befragt hat, hat Smith angeblich nur schulterzuckend geantwortet: “Was macht das schon für einen Unterschied? Ohne die Gelder für die Benzinunternehmen hätten wir schließlich nicht fliegen können.”

Wenn auch Sie Ihr Glück versuchen wollen, können Sie noch heute Blackjack bei Lucky Nugget ausprobieren? Wir können zwar nicht versprechen, ein Unternehmen zu retten – aber wer weiß? Vielleicht haben Sie ja genauso viel Glück wie Fred Smith und gewinnen auch das Fünffache Ihres ursprünglichen Einsatzes.