Trump und die amerikanischen Kasinos

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Einer der überraschendsten Ereignisse im Jahr 2016 war wohl, dass Donald Trump die Wahl zum Präsidenten der USA gewonnen hat, obwohl er in Umfragen immer hinter seiner Konkurrentin Clinton lag. Viele Menschen, die für ihn gestimmt haben, waren beeindruckt von seiner langjährigen Erfahrung als Geschäftsmann und dem Betrieb diverser Kasinos. Hier nehmen wir Trumps Glücksspieleinrichtungen genauer unter die Lupe – sowohl die bestehenden Kasinos als auch die möglichen Neuerungen in der Zukunft. 

Vieles davon ist reine Spekulation, da wir nicht vorhersehen können, was während Trumps Amtszeit geschehen wird. Aber wenn Sie ein wenig mehr Sicherheit in Ihrem Leben brauchen, ist Lucky Nugget immer für Sie da.

Die Kasinos des Präsidenten

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Trumps Name war schon allseits bekannt, bevor er überhaupt zum Wahlkampf antrat. In ganz Amerika gibt es Hotels, Kasinos und Wolkenkratzer, die ihm gehören. Man verbindet mit Trump meist Reichtum und Opulenz, und das spiegeln auch alle seine Gebäude wider. Aber es ist auch klar, dass seine Wähler, hauptsächlich die weiße Mittel- und Arbeiterklasse, die sich um schwindende Arbeitsplätze sorgen, nicht das nötige Geld für einen Besuch in Trumps Einrichtungen hat.

Laut vieler Berichte aus der Vergangenheit hat Trump seine Kasinos nicht besonders gut geführt. Ihm werden außerdem dubiose finanzielle Handlungen nachgesagt – zum Beispiel soll er Angestellten geraten haben, ihre Renteneinzahlungen in Firmenaktien zu investieren und sie mit großen Verlusten zu verkaufen, als das Unternehmen bankrott ging. Er hat außerdem nur ein Sechstel der Schulden bezahlt, als sein Kasino in Atlantic City geschlossen werden musste. Statt 30 Millionen Dollar zahlte er nur 5 Millionen.

Im letzten Jahr sind auch die Besucherzahlen seiner Einrichtungen gesunken. Die Buchungen in Trump-Hotels sind um 59% zurückgegangen. Vielleicht hat Trumps Wahlkampf seinen Ruf für immer ruiniert, besonders bei den Leuten, die sich tatsächlich Aufenthalte in seinen Hotels leisten konnten. Die Kasinos haben Marketingkampagnen gestartet, um reiche Touristen und Highroller anzulocken, die mit Sicherheit gern die Spielhallen des Präsidenten besuchen würden.

In Russland ist Glücksspiel zum Beispiel illegal. Aber Trump und Putin sind auf dem besten Weg, eine gute Beziehung zwischen den beiden Ländern herzustellen. Daraus könnte resultieren, dass viele russische Touristen seine Kasinos besuchen werden.

Aber der Name Trump könnte auch den gegenteiligen Effekt haben. Seine Haltung gegenüber China könnte chinesische Touristen aus seinen Kasinos fernhalten – oder sogar dafür sorgen, dass sie gar keine amerikanischen Spielhallen mehr besuchen.

Trump wird seit Langem vorgeworfen, dass er sich ständig widerspricht und viel zu oft seine Meinung ändert. Wenn man sich den Wahlkampf anschaut, stößt man in der Tat auf viele widersprüchliche Zitate. Aber Trump ist immer der Ansicht, dass Politik nichts weiter als ein Geschäft ist, und seine Glücksspielvergangenheit hat seine Grundeinstellung zum Thema Steuern, Handel und Gesetzesgebungen geprägt.

Ein Grund für seinen großen Kasinoerfolg war die Tatsache, dass er ein Marktmonopol geschaffen hat und konkurrierende Einrichtungen aufgekauft hat. Diese Handlungsweisen spiegeln sich ganz klar in seinen Ansichten zum internationalen Handel wider. Amerika könnte in Zukunft Handelstarife erheben, um bessere Abkommen mit anderen Ländern auszuhandeln.

Seine Rhetorik hebt oft Gegensätze hervor: Gewinner und Verlierer werden dabei häufig gegenüber gestellt, was ebenso beim Glücksspiel eine wichtige Rolle spielt. Seine Präsidentschaft könnte von aggressiven Vorgehensweisen geprägt sein. Immer wieder hat Trump in der Vergangenheit Schwächere ausgebeutet – so hat er zum Beispiel Investoren und Unternehmer in den Ruin getrieben.

Es ist nicht zu übersehen, dass Trumps Gedankenprozesse stark von seiner Karriere im Spielgeschäft geprägt wurden. Aber sein Plan, Amerika „great again“ zu machen, braucht eventuell noch etwas Feinschliff. Man kann ein Land nicht auf die gleiche aggressive Art führen wie ein Unternehmen. Länder wollen Verbündete, keine Feinde, und gnadenlose Verhandlungsmethoden könnten unschöne Konsequenzen für die internationalen Beziehungen haben.

Aufgrund seiner aggressiven Taktiken wird Trump mit 75 verschiedenen Klagen gegen ihn ins Weiße Haus einziehen. Viele davon hängen mit seinen geschäftlichen Methoden zusammen, wobei ihm Betrug, unrechtmäßige Entlassungen und einige andere Delikte vorgeworfen werden. Seine Anhänger dagegen sind der Überzeugung, dass derartige Klagen nichts weiter als das unabwendbare Resultat einer erfolgreichen Geschäftskarriere sind.

Amerikanische Kasinos unter Trump

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 Momentan lässt sich noch nicht abschätzen, was mit Amerika passiert, wenn Trump ins Amt eintritt. Auch wie der Aktienmarkt reagiert, bleibt abzuwarten – Aktienkurse im Gesundheitswesen sind bisher gesunken, aber die Aktienkurse der Waffenhersteller haben einen Aufschwung erlebt. Aufgrund seiner Verbindung zur Glücksspielindustrie könnten dank Trump auch Kasinoaktien bald hoch im Kurs liegen. Je nachdem, welche Gesetze im Kongress verabschiedet werden – in dem auch die Republikaner das Sagen haben – könnte es in Zukunft auch Veränderungen in Bezug auf die Kasinoindustrie geben, zum in Sachen Lizenzen. Trump könnte durchaus neue Gesetzesentwürfe vorlegen, die ihm als Geschäftsmann zugute kommen. Obwohl der Präsident zwar selbst keine neuen Vorschläge einreichen darf (dies muss durch einen Abgeordneten geschehen), kann er dennoch andere Personen dahingehend beeinflussen. Präsident Obama war zum Beispiel mitverantwortlich für die Neuerungen im Gesundheitswesen, durch welche allen Bürgern eine Krankenversicherung zustehen sollte; das neue System wird daher “Obamacare” genannt.

Auffällig ist auch, dass die einzige amerikanische Zeitung, die Trump unterstützt hat, das Las Vegas Review-Journal war, das dem Kasinomagnaten Sheldon Adelson gehört. Er war auch der größte Spender in Trumps Kampagne. Dies könnte dazu führen, dass Trump dessen Vorschlägen zu neuen Gesetzen nicht abgeneigt wäre oder selbst Entwürfe anfertigt, die seinem Geschäftszweig zugute kämen.

Die Glücksspielindustrie ist in den USA die höchste Einnahmequelle im Bereich Freizeit. Dass diese Industrie auch in den nächsten vier Jahren erfolgreich sein wird, ist höchstwahrscheinlich.

Wie auch immer Trumps Regierungszeit ablaufen wird, für die amerikanische Glücksspielindustrie entstehen mit Sicherheit nur Vorteile. Ob dies allerdings auch für die spielende Bevöl

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