Skat: Ein Einblick in Deutschlands beliebtestes Kartenspiel

schnapsen

Außerhalb von Deutschland mögen viele Menschen nicht wissen, was Skat überhaupt ist – aber hier in der Heimat ist es eins der beliebtesten Kartenspiele überhaupt. Lucky Nugget hat sich die Geschichte des Spiels einmal genauer angesehen und auch versucht, herauszufinden, was genau das Spiel so erfolgreich macht. Auch wenn Sie es leider nicht online spielen können, haben wir für Sie eine ganze Menge anderer Tischspiele im Angebot.

Eine kleine Geschichtsstunde

Skat_bei_Paul_Lindau
Beim Skat wird oft ein deutsches Kartenspiel verwendet

Skat wurde zwischen 1810 und 1817 erfunden – und zwar von den Mitgliedern der Brommeschen Tarock-Gesellschaft in Thüringen. Es wird als Mischung aus Tarock und einem Kartenspiel für vier Personen namens Schafkopf beschrieben. Aufgrund des Drei-Spieler-System hebt es sich aber von den anderen Spielen ab. Wie man sticht und wettet, wurde auch zu dieser Zeit ins Spiel eingebaut.

In der ursprünglichen Version bekam der erste Spieler zwölf Karten, während die anderen Spieler nur jeweils zehn erhielten. Dann legte der erste Spieler zwei Karten ab (den Skat) und bestimmte, was Trumpf ist.

Das erste Regelwerk erschien 1848, aber lange Zeit gab es in unterschiedlichen Regionen andere Regeln. Ein Kongress für Skatspieler legte schließlich die endgültigen Regeln fest, die 1886 standardisiert wurden. Die aktuellen Regeln stammen aus dem Jahr 1999 – seit dem Erscheinen der Originalversion könnten also einige Veränderungen vorgenommen worden sein.

Andere Versionen

Deutsche Einwanderer haben Skat nach Amerika gebracht. Oft spielen sie Tournee-Skat, bei dem derjenige, der den Skat ablegt, mehr Möglichkeiten hat, festzulegen, was Trumpf ist – man kann entweder als Trumpf eine Karte wählen oder aussetzen und die unbekannte Karte das Bild bestimmen lassen.

Ramsch ist ein weiteres beliebtes Kartenspiel, das eine abgewandelte Variante ist, bei der man einen so niedrigen Punktestand wie möglich erhalten muss. Jede Person spielt für sich selbst. Das Stechen gibt es bei dieser Version ebenfalls. Andere Spieler könnten allerdings Ihre Strategie durchschauen und Ihnen einen Strich durch die Rechnung machen – dadurch gewinnt der Spieler, der nicht alle Stiche gewonnen hat, allerdings die Runde.

Warum ist es so beliebt?

Beim Skat gibt es viele unterschiedliche Spielmechanismen. Es ist zuweilen ein kooperatives und zuweilen ein wettbewerb-bestimmtes Spiel. Es bestehen viele Regeln, die aber alle zusammenspielen. Es gibt unterschiedliche Arten zu spielen, je nachdem, ob man sich für ein Farbspiel, ein Grandspiel oder ein Nullspiel entscheidet. Eine einzelne Runde dauert normalerweise nicht lange. Somit kann man innerhalb kürzester Zeit mehrere Spiele beenden.

Man braucht aber auch eine gute Taktik, denn bei diesem Spiel wird nicht viel dem Zufall überlassen. Man spielt mit dem Blatt, das ausgeteilt wurde und muss versuchen, das Beste daraus zu machen. Man sollte nur das setzen, was man auch gewinnen könnte; außerdem sollte man einzuschätzen versuchen, was andere Spieler auf der Hand haben – basierend auf ihren Wetten. Das Strategieelement ist absolut essenziell. Es ist der gleiche Faktor, der auch Blackjack und Poker so spannend macht: Es gibt eine bestimmte Art, perfekt und überlegt zu spielen.

Wenn Sie Lust auf ein Spiel mit Strategie und Bluff haben, dann ist Skat eine gelungene Alternative zu klassischen Kasinospielen. Wir freuen uns, dass das deutsche Spiel auch so viele Jahre nach seiner Erfindung noch immer so gefragt ist.