Max Kruse nach exzessiven Pokerspielen und Nutella-Sucht nicht mehr in der deutschen Mannschaft!

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Es ist bekannt, dass Glücksspiele für einige Menschen gefährlich werden können. Dabei handelt es sich zwar nur um einen geringen Prozentsatz, aber wenn man ein bekannter Fußballspieler ist, wird man von der Öffentlichkeit immer genau beobachtet.

Max Kruse, deutscher Nationalspieler und Stürmer bei Wolfsburg, wurde aus dem Kader der EM 2016 gestrichen, nachdem er immer wieder zügellos Nutella verzehrt und an Pokerturnieren teilgenommen hatte.  

Eine chaotische Woche für Max Kruse!

Der 28-jährige hat es irgendwie geschafft, 75.000€, die er beim Poker gewonnen hatte, auf dem Rücksitz eines Taxis liegenzulassen. Anschließend musste er 25.000€ Strafe an seinen Verein zahlen.

Doch das hat Kruse nicht davon abgehalten, sich mit Aussagen über seinen Nutella-Genuss immer wieder ins Rampenlicht zu stellen, obwohl er dafür bereits von seinem Management und der Öffentlichkeit kritisiert worden war.

Nationaltrainer Joachim Löw gefiel das ganz und gar nicht, und so strich er den Stürmer kurzerhand aus dem Kader für die EM 2016.

„Wir brauchen Spieler, die sich auf den Fußball konzentrieren und ebenso ihre Vorbildfunktion verstehen“, erklärte er.

„Ich habe mit Max darüber gesprochen, was ich von meinen Spielern auf dem Spielfeld und privat erwarte. Sein Handeln der letzten Wochen war unprofessionell.“

Vom WSOP ins Abseits!

Kruses Probleme begannen im Oktober 2015, nachdem er einen erfolgreichen Abend bei der World Series of Poker in Berlin erlebt hatte.

Leider vergaß er die 75.000€, die er gewonnen hatte, anschließend im Taxi. Obwohl er direkt die Polizei verständigte, sah er sein Geld nie wieder.

Nachdem der Vorfall bekannt wurde, wurde er von Wolfsburg öffentlich kritisiert und musste eine Strafe von 25.000€ zahlen.

Der Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, Klaus Allofs, kritisierte darüber hinaus auch Kruses zügellosen Nutella-Genuss.

„Das Ziel ist es, unsere Spieler optimal zu fördern, damit sie die volle Leistung bringen können“, ließ Allofs verlauten. „Max muss ein paar Dinge ändern.“

Kruse muss definitiv sein Leben in den Griff bekommen, vielleicht mit ein wenig Blackjack. Es bleibt jedenfalls zu hoffen, dass seine Nutella-Sucht nicht so weit ausartet, dass er auch noch den VfL Wolfsburg verlassen muss.