In Tokio steht das weltweit kleinste McDonald’s

In Tokio steht das weltweit kleinste McDonald’s

Die Fast-Food-Kette McDonald’s erfreut sich in vielen Teilen der Welt großer Beliebtheit. In den rund 37.000 Restaurants in 120 Ländern werden jeden Tag etwa 68 Millionen Kunden bedient. Der Großteil der Filialen hat die gewohnte Optik, allerdings gibt es einige, die aus der Reihe tanzen. So befindet sich in Tokio das kleinste McDonald’s der Welt – mit einer Fläche von nur 46 Quadratmetern.

Auf 46 Quadratmetern bestellen

Wer beim Online Roulette einen riesigen Gewinn einstreicht, kann sich anschließend den Besuch in einem Sterne-Restaurant leisten. Wem das große Geld verwehrt bleibt, muss dagegen beispielsweise mit McDonald’s Vorlieb nehmen. Ganz so pauschal lässt sich das jedoch nicht sagen, schließlich ist die US-amerikanische Fast-Food-Kette bei vielen Menschen aus sämtlichen sozialen Schichten beliebt. Um für sie weiterhin interessant zu bleiben, ist das Unternehmen stets für Überraschungen gut.

So gibt es in der japanischen Hauptstadt Tokio eine Filiale, die nur 46 Quadratmeter groß ist. Auf den Bildern, die von dem winzigen McDonald’s im Internet kursieren, ist allerdings zu erkennen: Es handelt sich nicht um ein übliches Restaurant, sondern vielmehr um eine Art Kiosk. Drinnen sitzt ein Mitarbeiter von McDonald’s, der die Bestellung entgegennimmt. Diese wird dann von seinen Kollegen bearbeitet – wobei nicht bekannt ist, wie viele Angestellte dort beschäftigt sind.

Lohnenswert ist das kleinste McDonald’s der Welt allemal, schließlich dürfte es den Betreiber nur eine verhältnismäßig geringe Miete kosten. Auch Kunden, die das Essen mitnehmen wollen, kommen auf ihre Kosten. Lediglich Gäste, die sich mit ihrer Mahlzeit hinsetzen wollen, können dies am McDonald’s-Kiosk nicht tun.

Spezielle Mahlzeiten für Japaner

Dass McDonald’s unkonventionelle Wege geht, um in Japan seine Produkte zu verkaufen, verwundert nicht. Schließlich erlebt das Unternehmen seit 2015 einen stetigen Rückgang an Kunden in dem asiatischen Land. Das hat vor allem zwei Gründe: Zum einen sind viele Japaner der Meinung, dass die McDonald’s-Filialen zu unordentlich und schmutzig sind.

Offensichtlich haben die Mitarbeiter zu viele Aufgaben, um regelmäßig den Müll der Gäste wegzuräumen. Dieses Problem ergibt sich zumindest bei der winzigen Filiale in Tokio nicht, da die Kunden nicht vor Ort bleiben. In Restaurants mit Sitzbereich sind die Mitarbeiter mittlerweile angewiesen, sofort sauberzumachen, wenn Gäste das Haus verlassen. Zum anderen achten viele Japaner sehr auf ihre Ernährung und meiden deshalb das kalorienreiche Essen bei McDonald’s.

Allerdings bietet der Fast-Food-Riese auch Mahlzeiten an, die es ausschließlich in seinen japanischen Filialen gibt. Dazu zählt etwa der gurakori – ein Burger mit Shrimps, Nudeln und Sauce, der hauptsächlich im Winter verkauft wird. Außerdem gibt es Shinjo Tofu Nuggets, die zwar wie Chicken Nuggets aussehen, aber aus Tofu bestehen.

Ungewöhnliche Filialen in aller Welt

Das weltweit kleinste McDonald’s ist nur eine von verschiedenen ungewöhnlichen Filialen der Fast-Food-Kette. So gibt es im neuseeländischen Taupo ein McDonald’s, das sich in einem aussortierten Flugzeug befindet. Die Gäste sitzen an Tischen im Passagierraum und können in das originale Cockpit blicken.

In New Hyde Park im US-Bundesstaat New York ist eine Filiale in einem über 220 Jahre alten Haus untergebracht. McDonald’s hatte das 1795 erbaute Denton House eigentlich gekauft, um es abzureißen und eine herkömmliche Filiale zu errichten. Allerdings wehrten sich die Bürger der Stadt erfolgreich dagegen. So machte McDonald’s aus seiner Not eine Tugend und betreibt nun in New Hyde Park eines der schönsten Restaurants seiner Kette.

In Roswell in New Mexico spielt McDonald’s mit dem Gerücht, dass dort 1947 ein UFO abgestürzt sein soll. Die dortige Filiale sieht aus wie ein außerirdisches Flugobjekt. Im Dunkeln strahlen aus dem Inneren mysteriöse Lichter. Das zeigt: McDonald’s-Restaurants sehen keineswegs überall gleich aus.