Fünf erinnerungswürdige Wimbledon-Momente

WimbledonTrophy

Wimbledon ist das älteste Tennisturnier der Welt und ein Highlight des jährlichen Sportkalenders. Nächste Woche beginnt es endlich wieder, und die besten Spieler der Welt versuchen, den angesehenen Titel zu holen. Als so geschichtsträchtige Veranstaltung hat uns Wimbledon über die Jahre viele fantastische Erinnerungen beschert.

Im Folgenden schauen wir uns die fünf erinnerungswürdigsten Wimbledon-Momente aller Zeiten an.

John Isner besiegt Nicolas Mahut

IsnerMahut

Normalerweise wäre es keine Schlagzeile wert, dass das amerikanische Talent John Isner seinen Gegner Nicolas Mahut in einem Spiel in der ersten Runde besiegt – also warum ist dieser Wimbledon-Moment so besonders? Ganz einfach: Die beiden haben sich das längste Spiel in der Geschichte geliefert, wobei Isner den letzten Satz mit 70:68 gewann.

Insgesamt dauerte das Spiel drei Tage, und die Spieler standen elf Stunden und fünf Minuten auf dem Platz. Aber auch noch ein weiterer Rekord wurde gebrochen, da noch nie so viele Asse in einem Spiel erzielt worden waren. Mahut brach den alten Rekord von 78 mit 103 Assen, aber Isner hat diesen mit 112 sogar noch übertroffen. An dieses Siel wird man sich daher wohl bis in alle Ewigkeit erinnern.

Andy Murray beschert Großbritannien nach 77 Jahren einen weiteren Sieg

Andy Murray

Als Fred Perry 1936 Wimbledon gewann, haben die britischen Fans wohl nicht damit gerechnet, dass man sich noch 77 Jahre gedulden müsste, bis der nächste Landsmann als Sieger aus dem Turnier hervorgehen würde. Aber genau das ist schließlich geschehen. Über die Jahre haben es viele versucht und sind kläglich gescheitert. Dank Andy Murray hatte das Warten zum Glück ein Ende.

Angefeuert von einem Großteil der 15.000 Fans im Centre-Court spielte der Schotte so gut, dass er Novak Djokovic besiegen konnte. Der Serbe stand damals auf Platz eins der Weltrangliste und war in Bestform, aber Murray konnte ihn in drei Sätzen besiegen und so seinen Ruf als bester britischer Spieler besiegeln.

Das kannst du nicht ernst meinen!

McEnroeWimbledon81

John McEnroe ist in Wimbledon mittlerweile ein respektierter Experte für unterschiedliche Medien, aber im Jahr 1981 war er selbst ein aufsteigender Stern am Tennishimmel. Mit 20 hatte er die US Open gewonnen und begann gerade seine Rivalität mit Björn Borg, die die damalige Tennis-Ära bestimmen sollte. Aber trotz seines unzweifelhaften Talents war er bekannt dafür, oft mit Schiedsrichtern aneinander zu geraten.

Da es damals noch keine moderne Technik gab, wurden alle Entscheidungen den verantwortlichen Schiedsrichtern überlassen. Nachdem er, wie er glaubte, ein Ass in einem Auftaktspiel gegen Tom Gullikson erzielt hatte, musste McEnroe anschließend bestürzt feststellen, dass es als Aus gewertet wurde. Daraufhin begann er, den Schiedsrichter Edward James zu beschimpfen und gab schreiend den Satz “Das kannst du nicht ernst meinen” von sich, für den er noch heute bekannt ist.

Der Fall Federer-Nadal

RafaNadalWimbledon2008

Das Finale 2008, in dem Roger Federer und Rafa Nadal gegeneinander antraten, gilt als bestes Tennisspiel aller Zeiten. Vor Beginn des Turniers hatten die beiden bereits 14 der 16 Grand Slam-Titel gewonnen. Es war allerdings Federer, der als König von Wimbledon galt, da er das Turnier fünf Jahre in Folge gewonnen hatte und Nadal in den beiden Jahren zuvor im Finale besiegt hatte.

Dennoch hatte der jüngere Spanier die ersten beiden Sätze jeweils mit 6:4 gewonnen und stand so vorne. Es blieb jedoch spannend, denn Federer gewann den dritten Satz mit einem Tiebreak und konnte so im Spiel bleiben. Ein weiterer Tiebreak-Sieg im vierten Satz läutete einen aufregenden letzten Satz ein. Beide Sportler waren in Bestform, und wieder einmal wurde das Spiel unerwartet verlängert. Am Ende gewann Nadal mit 9:7 und beendete so die Wimbledon-Herrschaft des Schweizers. Insgesamt dauerte das Spiel vier Stunden und 48 Minuten und wurde so zum längsten Einzelspielerfinale, das in Wimbledon je stattgefunden hatte.

Boris Becker gewinnt Wimbledon mit 17

BorisBeckerWimbledon

Boris Becker hatte eine äußerst erfolgreiche Karriere, aber 1985 hatte er seine Reise gerade erst begonnen und war dem durchschnittlichen Tennis-Fan noch völlig unbekannt. Das Interesse der Öffentlichkeit weckte er aber, als er überraschenderweise das Queens-Turnier gewann – die Veranstaltung, die Spieler für Wimbledon bereit machen soll.

Dennoch war er, als das Turnier zwei Wochen später begann, ein unplatzierter Außenseiter, was bei seinem Alter auch keine große Überraschung war. Aber das hielt ihn nicht davon ab, auch weiterhin sein Bestes zu geben und so schließlich im Finale zu landen, wo er gegen den Achtplatzierten Kevin Curren antrat, der Jimmy Connors im Halbfinale besiegt hatte. Aber Becker bezwang seinen erfahreneren Gegner und siegte überraschend in vier Sätzen, wodurch er weltbekannt wurde. So wurde er zum jüngsten Wimbledon-Sieger aller Zeiten, zum ersten unplatzierten Spieler und zum ersten Deutschen, der das Turnier gewann.

Das waren unsere fünf erinnerungswürdigen Wimbledon-Momente. Es gibt aber auch noch viele andere, für die wir uns hätten entscheiden können. Zweifellos wird uns das anstehende Turnier nächste Woche auch diesmal wieder ein paar fantastische Momente bescheren. Wer aber nicht so lange auf Tennis warten will oder bei schlechtem Wetter einfach einen unterhaltsamen Zeitvertreib braucht, der sollte die Spielautomaten im Lucky Nugget Casino ausprobieren. Zu unserer grandiosen Auswahl zählt auch unser Centre Court-Spielautomat, bei dem es ebenfalls um Wimbledon geht.