Die fünf schlechtesten Produkterscheinungen aller Zeiten

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Es war kein guter Monat für Samsung, nachdem das Unternehmen eine Niederlage einstecken musste, weil der Akku des Smartphones Samsung Galaxy Note bei einigen Geräten explodierte.

Dennoch ist es nicht die erste Firma, die Probleme bei neu erschienenen Produkten hatte. Egal, ob schlechtes Design oder schlechte Funktionen – viele Unternehmen haben unter ihren eigenen Entscheidungen gelitten. Im Folgenden stellen wir Ihnen die schlechtesten Produkte vor, die je auf den Markt gekommen sind.

Der explodierende Akku

Für jeden Telefonanbieter wäre es der absolute Albtraum, ein Gerät weder zurückrufen zu müssen, weil der Akku Feuer fängt. Es ist nicht nur gefährlich, sondern auch die Beliebtheit der Marke könnte darunter leiden.
Zum Glück leidet Samsung als große Firma vielleicht nicht so sehr darunter wie es andere, kleine Unternehmen tun würden. Das Timing ist allerdings denkbar schlecht, da die Konkurrenz Apple gerade auch ein neues Smartphone auf den Markt gebracht hat.

Die Problematik wurde bekannt, als das erste Smartphone von Samsung in Flammen aufgegangen war, woraufhin das Modell zurückgerufen wurde. Das war nicht gerade ideal für alle die, die gerade Spielautomaten über die Lucky Nugget Casino App ausprobiert haben!
Die südkoreanische Firma hatte sage und schreibe 2,5 Millionen Modelle verkauft, bevor alle zurückgerufen werden mussten. Das Unternehmen hat zwar versprochen, alle Smartphones zu ersetzen und Samsung hat wirklich treue Kunden, aber ob diese Taktik sich auszahlt, bleibt abzuwarten.

Das Gute an der Sache ist, dass es der Firma gelungen ist, das Problem zu lokalisieren. Man nimmt an, dass es sich um einen Herstellungsfehler handelt, der einen Kurzschluss auslöst. Langfristig könnte sich Samsung den eigenen Fehler zunutze machen und noch bessere Geräte herstellen.

Von Zahnpasta zu … tiefgekühltem Essen!

Ein weiteres Produkt ohne Erfolg wurde von einer weiteren großen und bekannten Marke entwickelt.
Für viele Firmen ist es wichtig, ein Produkt vielfältig zu gestalten und viele unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Aber manchmal ist es doch das Beste, bei dem zu bleiben, was man kennt.

Der Zahnpastahersteller Colgate hätte sich diesen Ratschlag zu Herzen nehmen sollen. Wenn man an die Marke denkt, fallen einem als Erstes weiße, gepflegte Zähne ein – und kein Tiefkühlessen!
1982 wollte die Firma allerdings eine Lebensmittelmarke namens Kitchen Entrees auf den Markt bringen. Wahrscheinlich haben sie gedacht, dass Essen und Zähneputzen gut zusammenpassen würden.

Aber die Kitchen Entrees kamen nie außerhalb der USA auf den Markt. Die Firma bekam durch die Fehlentscheidung keine langfristigen Probleme und hat sich seitdem auch zu keinen weiteren abenteuerlichen Produkterscheinungen entschieden. Sehr weise!

Der Milliarden Dollar-Fehler

Als Nächstes werfen wie einen Blick auf die Firma Hewlett-Packard (HP). In der Computerindustrie hat sie einen guten Ruf, auch wenn es vor Kurzem zeitweise nicht so rund lief.
Es begann im Jahr 2011, als der neue TouchPad auf den Markt kam, das dem iPad von Apple Konkurrenz machen sollte. Mit hoher Leistung und scharfen Bildern sollte das Gerät weltweit erfolgreich werden.
Aber das ist nie geschehen. Nach einer teuren Marketingkampagne, die viel Aufmerksamkeit erregt hatte, war das Ergebnis ein Desaster.

HP verlor 880 Millionen Dollar an Vermögenswerten und 750 Dollar an weiteren Kosten, um webOS, in Betrieb zu setzen. Außerdem war der TouchPad beinahe sofort ausverkauft, was allen Verantwortlichen schrecklich peinlich war. Der Verkauf kam also nie ins Rollen, und das Produkt verschwand in Windesweile wieder vom Markt.
Für ein großes Unternehmen wie HP sind derartige Niederlagen natürlich nicht das Ende, aber man musste sich ganz schön anstrengen, um wieder an alte Erfolge anzuknüpfen. Es gibt nun einen mehrjährigen Plan, die Firma umzustrukturieren. Es bleibt zu hoffen, dass der neue TouchPad überzeugt.

Wenn es einmal läuft, sollte man dabei bleiben

In Sachen Softdrinks ist Coca Cola der absolute Spitzenreiter. Die bekannte Dose der Marke erkennt man auf einen Blick in aller Welt.
1985 brachte die Firma allerdings die ‘New Coke’ auf den Markt, die sich vom Original unterschied. Dies geschah im Rahmen des Konkurrenzkampfes mit Pepsi, die ebenfalls immer erfolgreicher wurden.
Tests hatten gezeigt, dass viele den süßen Geschmack von Pepsi bevorzugten, und Coca Cola musste schnell handeln.
Man überlegte sich keine Rabattaktion oder eine kleine Geschmacksveränderung, sondern man veränderte das Getränk komplett.
Die neue Cola hatte einen völlig anderen Geschmack, die der Firma zum Verhängnis wurde. Man musste den alten Geschmack wieder zurückbringen, und die neue Cola verschwand schnell aus den Regalen.
Gelitten hat das Unternehmen unter diesem Fehler jedoch nicht.

Ford macht eine Reihe von Fehlern

Das 1903 von Henry Ford gegründete Autounternehmen gilt als eins der verlässlichsten in der Industrie. Aber auch sie sind vor Fehlern nicht gefeit. Den größten machte die Firma im Jahr 1957. Der Edsel war nach Henrys einzigem Sohn benannt, der Jahre zuvor gestorben war.
Der erste Fehler in Bezug auf dieses Modell war die intensive Marketingkampagne, die überall für Aufsehen sorgte. Die teure Werbung hat höchstens dazu geführt, dass die Käufer noch höhere Erwartungen hatten. Der Wagen war für eine wohlhabende Zielgruppe entworfen worden und verfügte über ein modernes Design.
Doch dies war der zweite Fehler. Der Teletouch-Knopf und die elektronische Bedienung sollten den Wagen von der Masse abheben, aber sie stellten sich als unverlässlich heraus.

Auch der Preis war für viele während der damaligen Wirtschaftskrise einfach zu hoch. Man bezahlte zwischen 2500 und 4000 Dollar, was damals eine Menge Geld war. In dieser Dekade machten Firmen oft einen geringeren Umsatz als geplant. Somit war eine Preiserhöhung völlig undurchdacht.
Nach vier Jahren nahm Ford den Edsel vom Markt, was erneut Kosten anfallen ließ. Das Ganze kostete insgesamt 230 Millionen Dollar, was heute mit 2,9 Milliarden Dollar zu vergleichen ist. Autsch!

Das waren sie also: die fünf größten Fehler der ganz Großen in der Geschäftswelt. Selbst erfolgreiche Unternehmer treffen hin und wieder Fehlentscheidungen. Doch alle stellen sicher, dass dies nur einmal geschieht, denn so etwas kann folgen für den Erfolg des Unternehmens haben. Inwieweit der Firma Samsung durch den brennenden Akku geschadet wird, bleibt abzuwarten. Wir hoffen, dass sich Samsung damit tröstet, dass sie nicht die ersten waren, die Fehler gemacht haben. Es darf nur nicht noch einmal geschehen!

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