Die alten Römer waren so verrückt nach Glücksspiel, dass sie es verbieten mussten!

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Die Welt hat viel den Römern zu verdanken: Das Hippodamische Schema, die Entwicklung der Kanalisation und Straßen, die Aquädukte, dir römischen Zahlen und sogar die Zeitung. Wer weiß, wo die heutige Welt ohne das Römische Reich wäre. Aber neben ihrer Vorreiterrolle in der Technologie und Philosophie mussten die Römer auch Wege zur Entspannung finden; und die Römer waren auch in diesem Bereich sehr erfindungsreich. Alkohol und Glücksspiel, sie waren verrückt danach.

Hier bei luckynuggetcasino.com haben wir uns mal die beliebtesten Glücksspiele der alten Römer angesehen.

Das Spiel mit der Gefahr – die römische Besessenheit mit Würfelspielen

Tesserae (oder Würfeln) war ein Glücksspiel, auf das die Römer Geld oder andere materielle Besitztümer setzten. Das Spiel war einfach, zwei Spieler würden auf das Ergebnis eines Würfelwurfes setzen, die in einem Becher gemischt wurden. Der Spieler, der das richtige Ergebnis geraten hatte, war der Gewinner. Das Spiel ist eine Art primitiver Vorgänger von Craps, das man auf jeder guten Online-Casino-Webseite finden kann. Natürlich stand den alten Römern nicht das Internet zur Verfügung, obwohl manchen Gerüchten zufolge Julius Caesar den Internet Explorer erfunden haben soll.

Das Spiel wurde in Kneipen gespielt – nicht überraschend – aber auch in Bordellen und Glücksspielhäusern. Commodus, ein brutaler römischer Kaiser (der Bösewicht aus dem Film Gladiator von Ridley Scott), verwandelte den kaiserlichen Palast in ein Casino um, um das Geld wieder einzutreiben, das er aus der Staatskasse verschwendet hatte. Dieser Schritt brachte ein nationales Glücksspielproblem hervor; und sein weiser Nachfolger entschied sich dafür, das Glücksspiel auf eine Woche im Jahr zu begrenzen. Diese Woche wurde Saturnalien genannt, zu dieser Zeit konnten sich Sklaven und freie Römer dem Glücksspiel hingeben. Die meisten Kaiser spielten aber auch außerhalb dieser Woche, ohne je gesetzlich geahndet zu werden. Gleichheit für alle, oder?

Wagenrennen – das antike Sportwetten

Die Wagenrennen spielten eine Rolle in vielen Filmen, von Ben Hur bis Gladiator. Es war eine brutale, gefährliche und aufregende Veranstaltung, und natürlich wetteten die Römer auf das Ergebnis. Nur die Reichen und Mächtigen konnten es sich aber leisten, auf Wagenrennen zu wetten. Es war mehr eine Wette unter Gentleman. Auch der Kaiser war bei allen Rennen anwesend. Die kaiserliche Loge, das Pulvinar, war direkt mit dem kaiserlichen Palast verbunden. Wagenrennen waren das Nonplusultra des Entertainmentangebots der römischen Periode, auf einer Höhe mit den Gladiatorenkämpfen im Kolosseum.

Tabula – Backgammon

Backgammon ist eins der ältesten Brettspiele und es hat seinen Ursprung in der Zeit der alten Römer. Tabula wurde auf einem Brett gespielt, das auf einem Tisch stand, daher der Name Brettspiel. Die Spieler würfelten und versuchten ihre Steine so schnell wie möglich vom Brett runterzunehmen. Der Kaiser Claudius war besonders verrückt nach diesem Spiel und er spielte es oft für viele Stunden. Er schrieb sogar die Geschichte des Spiels nieder, aber leider ist die Schriftrolle verloren gegangen. Verschiedenen Angaben zufolge arbeitete er für mehrere Jahre an dieser Schrift. Tabula erfreute sich im ganzen Römischen Reich großer Beliebtheit. Fast schon das Candy Crush oder Flappy Bird seiner Zeit.

Die Gladiatorenkämpfe – bis zum Tod

Die Gladiatorenkämpfe waren die Crème de la Crème des Entertainmentangebots der alten Römer. Bei dieser Veranstaltung kämpften zwei oder mehr Männer bis zum Tod, sie konnten nur vom Kaiser begnadigt werden. Natürlich war es auch möglich auf diese Kämpfe zu wetten, aber dies war eine recht knifflige Angelegenheit, da in den meisten Fällen einer der Gladiatoren besser ausgerüstet (und einfach besser) als der andere war. Der Underdog gewann nur selten und aus diesem Grund wurde nicht so viel auf die Gladiatorenkämpfe gewettet, wie man hätte annehmen können. Es kam bei den seltenen Wetten auch oft zu Ausschreitungen unter den Spielern, weil sie oft glaubten, dass sie betrogen wurden.

Das war es dann auch schon. Überraschenderweise, oder auch nicht, je nach dem, welchen Historiker man fragt, waren die Römer genau so verrückt nach dem Glücksspiel, wie wir es sind. Die Menschen verändern sich wohl nie. Falls du dich mit diesem Thema gut auskennst, lass es uns in den Kommentaren unten wissen. Viel Glück beim Spielen wünscht dir das Lucky Nugget Team.