Der Ursprung des Bingos!

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Die Geschichte des Bingos!

Anders als bei anderen Casinospielen, wie Blackjack oder Baccara ist die Geschichte des Bingos nicht geheimnisumwoben. Tatsächlich hatte Bingo eine klare und einfache Entwicklung, die auch gut dokumentiert ist.

1929 hatte sich Edwin S. Lowe – ein Spielzeugverkäufer aus New York – entschieden, früher als geplant loszufahren, um so etwas Schlaf vor seinem nächsten Termin zu bekommen. Als er aus Jacksonville, Georgia, herausfuhr, entschied er sich bei einem Jahrmarkt, der eine große Menschenmenge angezogen hatte, haltzumachen. Es war spät am Abend. Als er sich der einzigen noch geöffneten Bude näherte, verspürte er eine spannungsgeladene Atmosphäre, wie noch nie zuvor. Er stellte sich auf die Zehenspitzen, um dort einen einzelnen Mann, eine Zigarrenkiste und fünf Personen an einem Tisch zu sehen, die sich alle über Tafeln mit Nummern gebeugt hatten. Dies war Beano, und es setzte eine Welle der Begeisterung in Gang, die so noch nie zuvor in den USA gesehen wurde.

Der Herr mit der Zigarrenkiste griff immer wieder hinein und las dann eine Zahl laut vor. Die Spieler am Tisch deckten dann ihre Zahlen – falls sie mit den gerufenen Zahlen übereinstimmten – mit einer Bohne (bean im Englischen) ab, und die erste Person, die ihre Tafel komplett ausgefüllt hatte, rief „Beano“. Der Preis war ein Teddybär – weit entfernt von den Preisen heute!

Lowe konnte an dem Abend keinen freien Platz ergattern, aber als er sich nach Ladenschluss mit dem Besitzer unterhielt, erfuhr er, dass er das Spiel in Deutschland entdeckt hatte, und nachdem er einige Veränderungen im Spiel vorgenommen hatte, wurde es schnell so populär, dass er es nach Amerika gebracht hat. Lowe hatte sein Spiel gefunden und reiste voller Freude zurück nach New York.

Bingo!

Als Lowe zu Hause in New York angekommen war, beschaffte er sich einen nummerierten Gummistempel, etwas Pappe und eine Reihe an getrockneten Bohnen. Er lud dann seine Freunde auf ein Spiel Beano zu sich ein, und wie erwartet, wurden sie schnell süchtig danach. Er erinnerte sich später mal an eine Nacht, als eine Freundin von ihm nur ein paar Bohnen vom Sieg entfernt gewesen war. Während sie sich immer weiter dem Sieg näherte, bemerkte er einen Ausdruck von Freude auf ihrem Gesicht, den er noch nie zuvor gesehen hatte. Als sie gewonnen hatte, war ihre Zunge so verknotet, dass sie anstatt „Beano“, „Bingo“ rief. In diesem Moment wusste Lowe, dass er den Namen für sein Spiel gefunden hatte.

Am Anfang verkaufte Lowe Bingo-Karten (und die Bohnen) auf zwei Weisen: 1 Dollar für 12 und 2 Dollar für 24. Das Spiel wurde über Nacht zum Hit, und innerhalb weniger Monate wurde Lowe extrem reich. Schon bald wollte wirklich jeder eine Bingo-Karte haben, unter ihnen auch ein gewisser Pater Wilkes-Barre, der hoffte, mit Bingo seine Kirche finanzieren zu können. Unglücklicherweise gab es bei Lowes Spiel zu viele Gewinner pro Spiel, und dies musste korrigiert werden. Um einzigartige Karten zu entwickeln, holte er sich die Hilfe von Carl Leffler, einem Mathematiker an der Columbia University, und entwickelte mit seiner Hilfe 6000 einzigartige Karten. Die war ein leichtes Unterfangen für den Professor und innerhalb weniger Wochen hatte Lowe seine Karten und ein neues Business.

Innerhalb nur weniger Jahre wurden jede Woche an die 10.000 Bingo-Spiele veranstaltet und das Unternehmen von Lowe hatte Tausende Angestellte, die versuchten, mit dem neuen Trend mitzuhalten. Dies zeigt deutlich, dass Spiele wie Keno und Bingo, die seltsamsten Ursprünge haben können.

 

 

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