Der Unterschied zwischen amerikanischem und europäischem Roulette

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Roulette ist eines der ältesten und beliebtesten Kasinospiele weltweit. Seit Jahren drehen Spieler das Rad, drücken sich selbst die Daumen und hoffen, dass der Ball auf ihrer Zahl landet. Allerdings gibt es zwei verschiedene Versionen des Spiels: amerikanisches und europäisches Roulette.

Inwieweit sich die beiden Varianten unterscheiden, erklären wir im Folgenden.

Die Geschichte des amerikanischen und europäischen Roulettes

Man vermutet, dass erste Versionen des Roulettes, das wir heute kennen, im 18. Jahrhundert in Frankreich entstanden sind. Ursprünglich enthielt das Rad eine Null und eine Doppel-Null – diese Version nennen wir heute amerikanisches Roulette. Als das Spiel in Amerika eingeführt wurde, gab es auf dem Rad allerdings abgesehen von den Nullen auch noch einen Adler, der die Freiheit des Landes symbolisieren sollte. So war es noch schwieriger, zu gewinnen.

Erst im Jahr 1843 gab es in Deutschland die erste Version mit einer einzigen Null, die dem heutigen europäischen Roulette stark ähnelte. Natürlich wurde das Spiel über die Jahre immer wieder leicht abgewandelt, die Grundlagen sind aber weiterhin die gleichen.

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Bessere Gewinnchancen beim europäischen Roulette

Der größte Unterschied zwischen amerikanischem und europäischem Roulette ist die Anzahl der Felder beziehungsweise Zahlen auf dem Rad. Bei der amerikanischen Version gibt es 38 Zahlen von 0 bis 36, inklusive der Doppel-Null. Beim europäischen Roulette gibt es 37 Felder von 0 bis 36.

Es mag sich vielleicht nicht so anhören, als wäre dies ein großer Unterschied, aber der Bankvorteil beim europäischen Roulette beträgt 2,7 %, während er beim der amerikanischen Variante schon bei 5,26 % liegt. Mit dem Bankvorteil ist der Vorteil gemeint, den das Kasino gegenüber dem Spieler bei jeder abgeschlossenen Wette hat. Durchschnittlich verliert der Durchschnittsspieler beim europäischen Roulette 2,70 Euro bei einem Gesamteinsatz von 100 Euro und 5,26 Euro beim amerikanischen Roulette.

Jede einzelne Zahl gewinnt mit einer Wahrscheinlichkeit 35:1, während verschiedene andere Wetten, wie auf Rot oder Schwarz beziehungsweise auf Gerade oder Ungerade gleich ausgezahlt werden. Man muss sich also keine Sorgen darüber machen, eine bestimmte Art von Wette zu verpassen, denn beide Wettarten bieten eine Vielzahl von Optionen. Die Quoten variieren außerdem nicht bei den unterschiedlichen Wettarten, daher ist der Bankvorteil beim amerikanischen Roulette generell höher.

Wenn man also die Wahrscheinlichkeiten betrachtet, ist es generell günstiger, europäisches Roulette zu spielen. Auch wenn beide Versionen die gleiche Spannung und Unterhaltung bieten, hat man beim amerikanischen Roulette nicht so hohe Gewinnchancen.

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Daher ist europäisches Roulette bei vielen auch beliebter. Warum sollte man seine Gewinnchancen verringern? Wenn Sie das Spiel selbst einmal ausprobieren möchten, können Sie sich alle Optionen des Online-Roulettes im Lucky Nugget Casino ansehen. Und egal, für welche Version Sie sich entscheiden – Unterhaltung ist hier garantiert.