Der ultimative Ratgeber für Roulette-Neulinge

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Wenn es eine Person gibt, welche Casinos fürchten, ann ist es James Bond.
Er verschleudert gelassen Regierungsgeld bei Poker in Casino Royale oder umwirbt die Damen bei einem Spiel Baccara in Dr No. James Bond zockt so stilvoll und anmutig, dass bei ihm das Gewinnen leicht aussieht.

Du brauchst aber nicht die stahlharten Nerven von Daniel Craig, um das Haus zu bezwingen; auch viele normale Leute haben dies geschafft – manche waren dabei sogar extrem erfolgreich.

Um dich für Roulette vorzubereiten, haben wir hier einen erstklassigen Ratgeber zusammengestellt, um den uns sogar MI6 beneiden würde:

  • Wir werden dir die Roulette-Regeln beibringen;
  • Alles, was du über die Quoten und Wahrscheinlichkeiten wissen musst;
  • Sowie alles, was du über Wettsysteme wissen musst;

Natürlich wirst du nicht über Nacht zu Dan Bilzerian werden, aber je eher du beginnst schlau zu zocken, um so schneller wirst du beginnen, Profit zu machen.

Legen wir also los!

Wie man Roulette spielt

Die Grundlagen

Wenn du Roulette spielst, dann spielst du gegen das Haus. Es wird von dem Croupier oder Dealer repräsentiert. Der Croupier dreht das Roulette-Rad und verwaltet die Wetten (Einsätze) und Rückgaben (Auszahlungen). Im französischen und europäischen Roulette gibt es 37 Kerben (36 Nummern und die grüne Zero). In den USA haben fast alle Rouletteräder 2 Zeros, also 38 Kerben insgesamt.

Jeder Spieler setzt seinen Einsatz mit einem Chip in einer anderen Farbe. Auf diese Weise wird vermieden, dass sich die Einsätze von verschiedenen Spielern vermischen. Wenn das Rad stehen bleibt, überprüft der Croupier, ob du gewonnen hast, und falls das der Fall ist, wird der Croupier deine farbigen Chips mit Cash-Chips austauschen (oder Credits bei Online-Roulette).

Wenn du in einem klassischen Casino spielst, kannst du diese speziellen Chips – dessen Wert auf ihnen angegeben wird – zum Kassierer bringen, und er wechselt sie dann in Bargeld um.

Bei Roulette gibt es mehrere Wettmöglichkeiten:

  • Even/Odd (Gerade/Ungerade)
  • Black/Red (Schwarz/Rot)
  • Column (Reihe)
  • Dozen (Dutzend)
  • Six Line (Sechser Linie)
  • Corner (Ecke)
  • Street (Straße)
  • Split (Split)
  • Straight/Straight Up

Die ersten beiden benötigen keine weitere Erklärung – für den Rest sollten wir am Besten ein Bild zur Hilfe holen:

Wie du sehen kannst, repräsentiert jeder Einsatzname, was er am Tisch abdeckt; wenn eine ganze Reihe mit Einsätzen abgedeckt wird, bezeichnet man dies als “Street” (Straße); wenn du deinen Einsatz aufteilst, um zwei Zahlen abzudecken, dann wird dies als “Split” bezeichnet. Wenn du erst einmal den Namen verstehst, wirst du auch die Einsätze (und umgekehrt) verstehen.

Abhängig vom Casino wird “Nichts geht mehr” ausgerufen, wenn es abzusehen ist, dass die Kugel bald in einer Kerbe landen wird (beim Online-Roulette wird „Nichts geht mehr“ ausgerufen, noch bevor das Rad gedreht wird). Danach kann niemand mehr einen Einsatz platzieren – oder ihn verändern. Erst nachdem der Croupier die Gewinnzahl ausgerufen hat, kann das Wetten fortgesetzt werden.

Die Gewinner sind jene, die auf die ausgerufene Zahl selbst oder die Nachbarzahlen gesetzt haben. Du gewinnst auch wenn die ausgerufene Zahl zu einer der Outside-Bet-Kategorien gehört; 1st dozen (erstes Dutzend), black/red (schwarz/rot), even/odd (gerade/ungerade) usw. Nachdem du deine Gewinne erhalten hast, kannst du weiter setzen.

Das war auch schon Roulette im Wesentlichen.

Die Quoten und Wahrscheinlichkeiten: Alles, was du wissen musst

Einfach ausgedrückt: Wahrscheinlichkeit bezeichnet die Chance, dass etwas geschehen wird; je höher die Wahrscheinlichkeit – ausgedrückt in Prozent oder als Verhältnis – um so wahrscheinlicher ist es, dass es auch geschehen wird. Zum Beispiel: Die Wahrscheinlichkeit einen Münzwurf zu gewinnen, liegt bei 50:50 oder 50%. Wir wissen das, weil es nur zwei Möglichkeiten gibt – Kopf oder Zahl – es gibt bloß zwei mögliche Ausgänge. Es ist sehr leicht auszurechnen.

Das waren dann auch schon die Wahrscheinlichkeiten im Wesentlichen. Glückwunsch, du bist nun ein Statistiker.

Gucken wir uns nun mal die Quoten beim europäischen Roulette an:

Einsatztyp Bruchteil Verhältnis Prozent
Even (z.B. rot/schwarz) 1/2.06 1.06 to 1 48.6%
Column (Spalte) 1/3.08 2.08 to 1 32.4%
Dozen (Dutzend) 1/3.08 2.08 to 1 32.4%
Six Line (Sechser Linie) 1/6.17 5.17 to 1 16.2%
Corner (Ecke) 1/9.25 8.25 to 1 10.8%
Street (Straße) 1/12.33 11.33 to 1 8.1%
Split (Split) 1/19.5 18.5 to 1 5.4%
Straight 1/37 36 to 1 2.7%

Dies kann zuerst einmal verwirrend aussehen, aber falls du die Logik des Münzwurfbeispiels anwendest, dann kannst du auch diese Tabelle leicht verstehen:

  • Wie wenn man einem Würfel weitere Seiten und Zahlen anfügt; je mehr Zahlen es gibt, um so unwahrscheinlicher ist es, dass du die richtige auswählen wirst. Dasselbe gilt auch für Roulette, wo du eine 8,1% Gewinnchance bei einer Street-Wette hast (12 abgedeckte Zahlen), aber bloß eine 2,7% Chance, eine einzelne Zahl zu treffen. Je mehr Zahlen du abdeckst, um so wahrscheinlicher ist es, dass du gewinnen wirst.

 

  • Es gibt 18 rote und 18 schwarze Zahlen, also wäre es richtig anzunehmen, dass die Wahrscheinlichkeit, die richtige Farbe auszuwählen, bei 50% oder 50:50 liegt – aber mit der Einbeschließung der grünen Zero verändert sich diese Wahrscheinlichkeit etwas; bei dieser Wette hast du eine Gewinnchance von 48,6%.

Die Wahrscheinlichkeit bei Roulette zu gewinnen, ist abhängig davon, wie gut du den Tisch abdeckst. Wenn du einen Chip auf jede Zahl am Tisch legst, beträgt deine Gewinnchance 100%, aber die Auszahlung wird sich nicht lohnen – ca. 98 Cents für jeden eingesetzten 1$. Wenn du 5$ auf Rot setzt, beträgt die Chance, dass du deinen Einsatz verdoppeln wirst 48,6% – es ist riskanter, aber es lohnt sich auch mehr.

Roulette Wettsysteme

Wettsysteme versagen nicht bloß wegen des Hausrands, es gibt noch weitere Gründe. Der wichtigste: Die Roulettekugel hat kein Gedächtnis! Jede Runde ist vollkommen unabhängig von der vorangegangenen. Es könnte dir vorkommen, als ob du kurzfristig das Casino am Schlagen bist, aber das ist nur eine Illusion.

Letztendlich gibt es kein Wettsystem, mit dem du für immer gewinnen kannst. Mit der Zeit wird sich das Gewonnen/Verloren-Verhältnis den Erwartungen des Hausrands annähern.

Dies wird besonders klar durch das „narrensichere“ Martingale-System illustriert. Natürlich ist das System, alles andere als narrensicher.

Das System ist simpel – der Spieler verdoppelt nach jedem Verlust seinen Einsatz. Die Logik dahinter ist, dass du irgendwann gewinnen wirst, also wirst du deine(n) ursprüngliche(n) Einsatz oder Einsätze zurückholen plus noch etwas oben drauf.

Gucken wir es uns mal im Detail an:

  • Erster Spin: Einsatz 1$ und verloren – Einsatz insgesamt: 1$
  • Zweiter Spin: Einsatz 2$ und verloren – Einsatz insgesamt: 3$
  • Dritter Spin, Einsatz 4$ und verloren – Einsatz insgesamt: 7$
  • Vierter Spin, Einsatz 8$ und gewonnen – Einsatz insgesamt 15$, Gesamtgewinn 16$

Wenn du die Einsätze zusammenzählst, beträgt es 15$, und beim vierten Spin gewinnst du 16$. Dies sieht wie eine sichere Weise zum Geldmachen aus, oder? Du wirst schließlich irgendwann gewinnen müssen, oder nicht?

Falsch.

Der Glaube, dass bei zufälligen Variablen irgendwann ein spezifisches Resultat erreicht werden wird (z.B. die Zahl 6 aus einem Sack mit 30 Zahlen herausziehen), wird Spielerfehlschluss genannt. Leider gibt es im Leben nur zwei Dinge, die vollkommen sicher sind: Der Tod und Steuern – die richtige Farbe am Roulettetisch auszuwählen, gehört nicht zu ihnen.

Eins von zwei Dingen wird passieren: Dir wird das Geld ausgehen, oder du wirst in das übliche Glücksspielmuster fallen – manchmal gewinnen, manchmal verlieren, aber über einen längeren Zeitraum betrachtet, wird dein Verlustprozentsatz in etwa dem Hausrand entsprechen. Es gibt viele Studien, welche dies belegen. Wir haben es uns nicht ausgedacht. Das Martingale-System ist wertlos, am Besten ist, wenn du es ignorierst.

Andere Strategien

Es gibt auch andere Strategien, die du anwenden könntest.

Das Paroli Wettsystem funktioniert wie das Martingale-System, aber entgegengesetzt und ist auch weniger riskant (du verdoppelst deine Wette nach jedem Gewinn, und wenn du verlierst, fängst du wieder mit deiner ursprünglichen Wette an – klingt gut, aber die Verluste summieren sich schnell).

Es gibt auch noch das masse égale System, bei dem du immer denselben Einsatz setzt, bis du schließlich gewinnst – klingt logisch – aber natürlich musst du nicht gewinnen (denk an den Spielerfehlschluss).

Aber es gibt dann doch nichts, das sich so gut anfühlt, wie wenn deine Zahl ausgerufen wird, oder?

Die beste Weise beim Roulette Geld zu machen, ist den Großteil seiner Einsätze auf die Outside-Wettsektion zu setzen und kleine und präzise Einsätze in die Inside-Sektion zu platzieren. Auf diese Weise wettest du auf höhere Gewinnchancen (48,6% für Schwarz), während du mit kleineren Einsätzen die Zahlen mit einer höheren Auszahlung abdeckst.

Das war auch schon alles, was du über Roulette wissen musst. Nachdem du alles verarbeitet hast, wäre es vielleicht eine gute Idee zu den Tischen zu gehen, um die Theorie in Praxiserfahrung umzuwandeln.

Falls du eigene Tipps und Ratschläge für Roulette-Neulinge hast, lass es uns in den Kommentaren unten wissen. Die Community wird es dir sicher danken.