Der deutsche Staat und seine kompromisslose Haltung gegenüber dem Online-Glücksspiel

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Durch die Glücksspiel-Gesetze in Deutschland blickt eigentlich niemand so richtig durch, aber in letzter Zeit gab es ein paar interessante Entwicklungen. Die Gesetze wurden in den letzten Jahren stark verändert und angepasst.

Daher ist es keine große Überraschung, dass noch mehr Veränderungen stattfinden. Aber sind diese gut genug für die Gaming-Fans? Die Minister der 16 Bundesländer haben beschlossen, die Anzahl der Sportwettlizenzen zu verdoppeln, haben sich jedoch geweigert, den zwischenstaatlichen Glücksspielvertrag umzuschreiben.

Im Oktober war vorgeschlagen worden, den Vertrag an einigen Stellen abzuändern. Eine der vorgeschlagenen Veränderungen war es, die willkürlichen Einschränkungen aufzuheben.

20 Lizenzen wurden 2014 vergeben!

Im Jahr 2014 vergab Deutschland 20 Sportwettlizenzen, aber keine von ihnen wurde bisher gültig, da es rechtliche Schwierigkeiten mit Bewerbern gab, die keine Lizenz erhalten hatten. Anschließend wurde die Anzahl der Lizenzen von 20 auf 40 erhöht, sodass nun auch Bewerber, die zuvor gescheitert waren, eine Lizenz erhalten haben.

Die Minister lehnten jedoch ab, die Lizenzen so zu erweitern, dass auch andere Online-Wettoptionen, wie Poker, möglich würden. Die Welt der Online-Wetten ist kompliziert; Pferderennen waren zeitweise die einzige Option, online Wetten abzuschließen.

Der abgewandelte Vertrag tritt voraussichtlich im Juni offiziell in Kraft. Es bleibt weiterhin unklar, ob die Veränderung groß genug ist, um das Online-Glücksspiel vollständig zu legalisieren. Hoffentlich wird aber schon bald klar, wie die neue Gesetzeslage aussieht.

Nun ist es also noch verwirrender in Deutschland. Die Gesetze verändern sich stetig, aber wird es jemals soweit kommen, dass Online-Wetten vollständig legalisiert werden? Noch wissen wir es nicht, aber wer kann schon in die Zukunft blicken?