Dem neuen staatlichen Glücksspielabkommen wurde von den Bundesländern zugestimm

Blackjack with gambling chips

In den letzten Jahren gab es eine Menge Änderungen zu den Glücksspielregeln in Deutschland. Ein neues Abkommen, das sich auf alle 16 Bundesländer bezieht, sollte noch mehr Neuerungen für Glücksspielfans mit sich bringen. Spielern soll einiges erleichtert werden – sei es bei Sportwetten auf die Bundesliga oder bei Kasinospielen wie an den Tischen der Lucky Nugget Casino-App.

Es soll darüber hinaus auch ein weiteres Gesetz geben, dass Wettabsprachen und Wettbetrug illegal machen soll. Dies wird nach dem Wettskandal aus dem Jahr 2005 wohl für alle eine willkommene Regelung werden.

Was beinhaltet das neue Spielabkommen?

GermanFootballTema

Die 16 Bundesländer von Deutschland haben dem Abkommen zugestimmt, das letztendlich zur Ausweitung der Sportwettmärkte führen könnte. Nach den aktuellen Regeln aus dem im Jahr 2012 abgesegneten letzten Abkommen können landesweit nur 20 Sportwettlizenzen vergeben werden. Diese Grenze galt als kontrovers, auch wenn alle Versuche, die Regelung aufzuheben, bisher erfolglos blieben. Das neue Abkommen soll die alten Regelungen ändern und würde ab dem 1. Januar 2018 in Kraft treten.

Das Abkommen muss aber noch offiziell vom Staat abgesegnet werden. Und da es auch in der Vergangenheit in dieser Hinsicht oft große Verzögerungen gab, wird vermutet, dass sich auch diesmal wieder Probleme dieser Art ergeben könnten. Trotz seiner ursprünglichen Absegnung hat es aber auch Kritik zum Abkommen gegeben. Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass es sich bei dem Abkommen um keine realisierbare Lösung der Probleme handele, die das Abkommen von 2012 mit sich brachte.

Der deutsche Sportwettverband hat allerdings erklärt, dass die erste Absegnung ein kleiner Schritt in die richtige Richtung sei. Mitglieder der Wettindustrie sind der Ansicht, dass die neuen Regelungen auch den deutschen Markt im Allgemeinen verbessern könnten.

Da Sportwetten immer noch sehr gefragt und beliebt sind, scheint es nur ein natürlicher nächster Schritt zu sein, den Markt weiter auszudehnen. Das Abkommen würde genau dies sicherstellen. 2015 wurde allein durch Wetteinsätze ein Umsatz von erstaunlichen 4,86 Milliarden Euro erzielt. Seitdem sind die Zahlen zweifellos angestiegen.

Das schnelle Wachstum kann aber natürlich auch dazu führen, dass es schwieriger wird, strenge Maßstäbe zu beachten, die für das Glücksspiel unerlässlich sind. Als die ursprünglichen 20 Lizenzen vergeben wurden, hatten sich 35 Betreiber beworben. Mit dem neuen Abkommen würden all diese Anbieter eine Lizenz bekommen, müssten sich aber an strenge Richtlinien und Gesetze halten, die dafür sorgen sollen, dass Glücksspiel in ehrlicher Form abläuft.

Wettabsprachen werden illegal

RobertHoyzerRef

Endlich wurde kürzlich ein Gesetz genehmigt, das Wettabsprachen und Wettbetrug illegal macht. 2005 hatte Robert Hoyzer Fußballspiele der zweiten Liga beeinflusst, da er sich mit anderen abgesprochen hatte, was damals zu einem riesigen Skandal führte.

Nun ist es illegal, derartige Absprachen für Sportveranstaltungen zu treffen, und allen Trainern, Schiedsrichtern und Spielern, die sich dieses Verbrechens schuldig machen, droht eine Freiheitsstrafe von drei bis fünf Jahren, je nach Schwere des Vergehens.

Insgesamt dürfte das neue Glücksspielabkommen auf geteilte Meinungen stoßen, aber es könnte zu einer Erweiterung des bereits jetzt sehr erfolgreichen Sportwettmarktes führen, da neue Lizenzen vergeben werden würden. Die Herausforderung liegt darin, die hohen Maßstäbe zur Sicherheit beizubehalten, um eine hohe Qualität der Spieldienstleister zu gewährleisten.