Brexit und wie er sich auf Deutschland auswirkt

Brexit set to cause upset

Brexit ist ein Begriff, der in den letzten 18 Monaten von fast jedem europäischen Bürger in den Mund genommen wurde. Der Begriff selbst entstand durch die Verschmelzung der Wörter „Britain“ und „Exit“ nach dem Schockergebnis der Abstimmung von 2016. Im Juni 2016 nahmen über 30 Millionen Briten an den Abstimmungswahlen teil, um zu entscheiden, ob sie bei der Europäischen Union bleiben oder diese verlassen möchten. Die Ergebnisse lauteten, dass sich 52 % der Wähler für einen Austritt entschieden haben, während 48 % sich dafür entschieden zu bleiben.

Viele Menschen sind sich immer noch nicht sicher, was genau die Europäische Union ist und warum das Vereinigte Königreich sich entschieden hat, diese zu verlassen. Einfach gesagt, ist die Europäische Union eine politische und wirtschaftliche Partnerschaft zwischen den 28 Mitgliedstaaten, zu denen derzeit auch das Vereinigte Königreich gehört. Offiziell nach dem zweiten Weltkrieg gegründet, wird die Europäische Union als ein einheitlicher Markt gesehen, der es ermöglicht, dass mit Gütern in den Mitgliedstaaten frei gehandelt werden kann und sich die Menschen frei über ihre Grenzen hinwegbewegen können.

Warum das Vereinigte Königreich sich dafür entschieden hat, die EU zu verlassen

Heute hat die EU ein eigenes Parlament, eine Zentralbank und eine einzige Währung, die von 19 der 28 Mitgliedstaaten genutzt wird. Einige Mitglieder wie das Vereinigte Königreich haben sich entschieden, ihre eigene Währung zu behalten, als sie der EU beigetreten sind. Der Grund, warum Großbritannien die EU verlassen wird, sind die Mächte, die der Auffassung waren, dass Großbritannien durch den Verwaltungsaufwand der EU und ihre Geschäftsbeschränkungen eingeschränkt wird. Das Vereinigte Königreich befürwortete auch die vollständige Kontrolle über die eigenen Grenzen.

Abgesehen davon, dass das Vereinigte Königreich kein Mitglied der EU mehr ist, gab es auch viele Diskussionen darüber, was der Brexit für Großbritannien und andere europäische Länder bedeuten würde. Am 29. März 2017 hat die britische Premierministerin Theresa May offiziell Artikel 50 initiiert, der den Brexit-Prozess einleitet. Dies gab dem Vereinigten Königreich eine zweijährige Frist für den Abschluss der Ausstiegsverhandlungen. Somit wird das Vereinigte Königreich die EU am 29. März 2019 offiziell verlassen, um eine weitere 21-monatige Übergangszeit zu erreichen.

Harter oder weicher Brexit?

Mit zwölf Monaten bis zum offiziellen Austritt Großbritanniens geht es nun darum, ob es einen „weichen“ oder „harten“ Brexit geben wird. Die Begriffe beziehen sich darauf, ob das Vereinigte Königreich nach der Trennung eng mit der EU verbunden sein oder alleinstehen wird. Für deutsche Staatsbürger, die derzeit in Großbritannien leben, waren es 12 Monate voller Ungewissheit über die Zukunft ihrer Aufenthaltsgenehmigung in Großbritannien.

Im Dezember letzten Jahres wurde schließlich Licht ins Dunkel gebracht, als Theresa May ankündigte, dass alle EU-Bürger, die im Vereinigten Königreich leben, einen „Settled Status“ erlangen könnten, mit dem ihnen volle Rechte und Schutz zustehen. Das bedeutet, dass jede vom Vereinigten Königreich erlassene Verordnung für Deutsche gelten wird, die einen „Settled Status“ erlangt haben, https://www.luckynuggetcasino.com/de/sei es in Bezug auf Steuern, Unterhaltung oder Reisen. Dies bedeutet, dass sich die Steuerklassen ändern können, die Verfügbarkeit von Online-Spielautomaten reduziert werden kann und Visa für Auslandsreisen erforderlich werden.

Die britische Regierung hat auch zugestimmt, dass britische Staatsangehörige, die in EU-Staaten leben, sich weiterhin mit vollem Schutz außerhalb des Vereinigten Königreichs aufhalten können. Wenn das Vereinigte Königreich im März nächsten Jahres die EU verlässt, werden EU-Bürger, die außerhalb des Vereinigten Königreichs leben, sich nicht automatisch im Land niederlassen können.

Was der Brexit für Deutschland bedeutet

Abgesehen von der Einreise in das Vereinigte Königreich hat Deutschland größere Probleme zu bewältigen. Seit vielen Jahren ist Deutschland in allen Geschäftsbereichen untrennbar mit dem Vereinigten Königreich verbunden. Eine Spaltung des Vereinigten Königreichs an dieser Stelle ist fast unvorstellbar und führt bei deutschen Ökonomen, Gewerkschaftsmitgliedern, Wirtschaftsführern und Industrievertretern zu viel Stirnrunzeln. Die größte Auswirkung eines „harten Brexit“ würde in der Automobilindustrie zu spüren sein.

Der größte Exportmarkt in Deutschland ist der Automobilmarkt. Von den verschiedenen Ländern, in die Deutschland exportiert, beträgt der Export in das Vereinigte Königreich 15 %, was einem Industriewert von rund 19 Mrd. € entspricht. Dies macht den Export von Autos ins Vereinigte Königreich, das bisher wichtigste Handelselement. Während die Wahrscheinlichkeit eines harten Brexits gering ist, müssen noch viele Verhandlungen geführt werden.

Abgesehen von der Automobilindustrie hätte Brexit einen tiefgreifenden Einfluss auf die Vorschriften, Logistik und Standards der deutschen Industrie und Unternehmen. Es wird erwartet, dass Deutschland und das Vereinigte Königreich, wenn das Vereinigte Königreich die EU verlässt, den gleichen Zollbestimmungen und Zollabgaben unterliegen werden, die zwischen der EU und Drittländern gelten. Die Schwierigkeit besteht in Sicherheitsstandards und -vorschriften, die für Deutschland teuer werden könnten.

Auf lange Sicht werden die Auswirkungen des Brexits einen Dominoeffekt einleiten und sowohl für die Deutschen als auch für Deutschland große Veränderungen bewirken.

Bildquellen:

https://pixabay.com/en/brexit-puzzle-eu-europe-england-2070857/

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